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Anziehtipps

Was ist das Zwiebelprinzip?

Beim Zwiebelprinzip ziehst du dem Kind einfach mehrere Schichten an – so ist es für jedes Wetter gerüstet und kann sich ganz leicht selbstständig an- oder ausziehen, wie’s gerade dem Wetter entsprechend passt!“

Die ideale Wahl wenn die Temperaturen und das Wetter innerhalb eines Tages mehrmals umschlagen z.B. in der Übergangszeit oder im Winter


Die Schichten im Überblick:

  1. Erste Schicht – Die Unterwäsche
    Diese liegt direkt auf der Haut. Sie sollte Feuchtigkeit (Schweiß) schnell vom Körper wegleiten, damit das Kind trocken und warm bleibt
    → z. B. Funktionsunterwäsche mit oder ohne Merinowolle
  2. Zweite Schicht – Die Isolierung:
    Diese Schicht hält die Körperwärme. Je nach Wetter kann sie dünn oder dick sein.
    → z. B. Fleece, Wollpullover oder eine leichte Daunenjacke
  3. Dritte Schicht – Der Wetterschutz:
    Diese äußere Schicht schützt vor Regen, Wind oder Schnee.
    → z. B. Regenjacke oder winddichte Jacke, warme Winterjacke

Vorteile des Zwiebelprinzips

Flexibel: Schichten können je nach Wetterlage an- oder ausgezogen werden
Komfortabel: Temperatur und Feuchtigkeit werden gut reguliert
Praktisch: Für Outdoor-Aktivitäten, Sport oder wechselhaftes Wetter ideal


Beispiel
Bei einer Wanderung im Herbst:

  • Start: Alle 3 Schichten an, weil’s kalt ist.
  • Mittags: Sonne scheint – Isolationsschicht ausziehen, nur noch Unterwäsche + Wetterschutz.
  • Abends: Es wird kühler – Isolationsschicht wieder an.


Sockenwahl

Im Sommer: Schwitzige Füße? Nicht mit Naturfasern!
Kunstfasern wie Polyester oder Nylon sehen zwar bunt aus, lassen aber oft keine Luft an die Haut. Das Ergebnis: Die Füße fangen schnell an zu schwitzen, der Schweiß kann nicht entweichen – und schon wird’s feucht und unangenehm.
Besser fährst du, wenn du dem Kind Naturfasern wie Wolle, Hanf, Bambus oder dünne Merinowolle anziehst. Diese Materialien sind atmungsaktiv und sie nehmen Feuchtigkeit viel besser auf und geben sie nach außen ab. So hat dein Kind viel weniger Schweissfüsse und somit auch weniger Blasenbildung. Eine Wandersocke lohnt sich deshalb (es gibt auch Bambussocken für den Alltag, für Kids die gerne "Tätzli" auf den Fliesen hinterlassen nachdem sie die Schuhe ausgezogen haben. 

Im Winter: Nie wieder kalte Zehen
Naturmaterialien wie Wolle/Schurwolle oder Merinowolle haben noch einen weiteren Vorteil: Sie isolieren auf natürliche Weise. Wolle speichert die Körperwärme, ohne zu überhitzen und hält die Füsse zuverlässig trocken, indem sie Feuchtigkeit ableitet und verhindert, dass Schweiss auf der Haut auskühlt.Dadurch bleiben Kinderfüsse im Winter angenehm warm, ohne dass sich ein Wärmestau bildet oder es juckt und kratzt. Deshalb keine baumwollenen oder rein synthetischen Socken tragen im Winter oder beim Wandern. Funktionssocken direkt auf der Haut tragen!